Inhaltsangabe "Judenbuche"

 

Inhaltsangabe der Judenbuche

 

In der Novelle „Die Judenbuche“ von Anette von Droste Hülshoff geht es um einen Jungen der im Laufe der Geschichte erwachsen wird und sich in seinem Wesen vollkommen verändert.

Friedrich Mergel wohnt mit seinen Eltern Margret und Hermann Mergel, welcher ein Säufer ist, im Dorf B., dessen Bewohner mehr schlecht als recht leben und sich beinah Jeder an kriminellen Aktivitäten beteiligt. Das Dorf liegt an einem Wald, Brederholz genannt und wird jede Nacht von so genannten Holzfrevlern, Leuten die gegen das Gesetz Bäume fällen und diese heimlich wegschaffen, heimgesucht. Friedrich, am Anfang der Novelle ein 9-jähriges Kind, ist ein neugieriger und verträumter Junge, der gerne Kühe hütet und bis zu diesem Zeitpunkt keine Freunde hat. Eines Nachts wird sein Vater Hermann tot im Brederholz gefunden. Für Margret und Friedrich bricht eine schwere Zeit an da sie sich nun alleine durchschlagen müssen.

Als Friedrich 12 Jahren alt ist kommt  sein Ohm, sein Onkel, Simon Semmler, welcher - seit Margret den Säufer Hermann geheiratet hat - nicht mehr bei seiner Schwester erschienen ist. Simon verspricht den Mergels sein Erbe und einen Lohn, wenn Friedrich ihm bei der Arbeit zur Hand geht. So verlässt Friedrich seine Mutter und beginnt bei seinem Onkel für Lohn zu arbeiten. Dabei befreundet er sich mit Simons Schweinehirt Johannes Niemand, welchem er immer wieder einige Freundlichkeiten erweist.

In der Zeit in welcher Friedrich bei Simon verweilt wandelt sich sein ganzes Wesen. Als Kind war er ein schüchterner, kleiner Junge, der sich von den anderen Knaben seines Alters abgrenzte, doch mit der Zeit wird er zu einem arroganten Junge, der nur sich selbst und sein Aussehen im Sinn hat.

Mit der Zeit arbeitet er sich zum führenden Dorfburschen voran und nur Hülsmeier stellt noch eine Konkurrenz für seine Herrschaft über die Dorfjugend dar.

Am Anfang der Novelle ein braver und religiöser Junge lässt er sich jetzt von Simon schon so weit manipulieren dass er nicht zur Beichte erscheint.

Bei einer Hochzeit einer jungen Frau und eines alten Mannes wird Johannes Niemand eines Verbrechens beschuldigt und Friedrich verurteilt ihn genauso wie die anderen. Kurz darauf wird Friedrich selbst von einem Juden namens Aaron beschuldigt, das Geld für eine Taschenuhr noch nicht bezahlt zu haben.

Eine Nacht später wird Aaron tot bei der Buche im Brederholz gefunden und die Juden schwören Rache, indem sie eine Nachricht in die Rinde der Buche eingravieren. Friedrich hingegen ist gemeinsam mit Johannes verschwunden und so wird er des Mordes beschuldigt.

28 Jahre später, Simon ist schon längst tot und Margret eine psychisch kranke Frau, kehrt Friedrich zurück und gibt sich als Johannes aus. Er war jahrelang in türkischer Sklaverei gefangen und erfährt jetzt dass der Mord doch nicht von Friedrich, also von ihm, ausgeführt worden war.

Einige Tage nach seiner Ankunft findet man ihn erhängt in der Judenbuche. Die Schrift nämlich auf dem Stamm lautet: „Wenn du dich diesem Orte nahest, so wird es dir ergehen, wie du mir getan hast.“


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